
Schon als Kind hat mich die einheimische Natur mit ihrer Schönheit und Vielfalt fasziniert. Ich habe viel Zeit damit verbracht, genau hinzuschauen und aufmerksam zu beobachten, irgendwann durch den Sucher einer Spiegelreflexkamera. So gelang es, die oft verborgene Welt kennen und verstehen zu lernen, Erlebnisse festzuhalten und sie mit anderen zu teilen.
Als Biologe habe ich mich kreativ mit der Naturfotografie beschäftigt, sowohl auf Reisen als auch bei Forschungsprojekten meines Studiums.
Nicht vorrangig Pflanzen und Tiere zu porträtieren, sondern vielmehr sie in ihrer natürlichen Umgebung zu fotografieren, wie sie in diesem Moment auf mich wirken und welche Gefühle sie beim Auslösen des Kameraverschlusses in mir hinterlassen, macht das entstehende Foto als erlebtes Bild für mich zu etwas Besonderem. Ein zentrales Motiv meiner Bilder ist das Thema „A Date With Nature“. Es meint die Interaktion Mensch und Tier in ihren gegenseitigen Wahrnehmungen, in bewusster und unbewusster Nachbarschaft sowie in Berührungen urbaner Umgebungen.
Auf der Straße erlebe ich unvorhersehbare Momente, die mir immer wieder zeigen, wie wunderbar und vielfältig das Leben ist. Menschen zeigen sich im Alltag auf eine natürliche und unverfälschte Weise. Solche scheinbar trivialen Momente festzuhalten, ist meine Motivation für die Street Fotografie. Kontraste in Schwarz-Weiß, die wie ein Spiegel unserer Gesellschaft vor uns liegen und darauf warten, entdeckt zu werden.
„Fotografiere nicht, wie es aussieht, fotografiere, wie es sich anfühlt!“ (David Alan Harvey)
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