
Ich bin seit 2024 Leiter der VHS-Fotogruppe -augenblick -. Von der Ausbildung bin ich nicht Fotograf, sondern Chemiker. Den klassischen nasschemischen Prozess habe ich in den 70er Jahren selbst noch kennengelernt und praktiziert. Mittlerweile fotografiere ich nur noch digital und entwickle am Computer mittels Photoshop.
Da ich einen naturwissenschaftlichen Hintergrund habe, verleitet mich der „Forscherdrang“ ständig neue Technologien und Techniken auszuprobieren. So bin ich nicht auf bestimmte Motive festgelegt.
Dennoch gibt es Vorlieben für Architektur, Makro, Portrait. Graphische Strukturen, Nachtfotografie und Konzepte, wie z.B. Minimalismus. Auch Fotografien auf diversen Veranstaltungen mit dokumentarischem Charakter haben für mich ihren Reiz.
Zur Technik: Diverse Canon Kameras von Vollformat-Spiegelreflex/Spiegellos bis hin zur leichten EOS M-Serie für unterwegs. Für mich ist die Kamera kein Prestige-Objekt, sondern ein Werkzeug, mit dem man noch manuell arbeiten kann.
„Die Tatsache, dass eine – im konventionellen Sinn – technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“
(Andreas Feininger, 1906-1999)
