
Meine allererste Kamera war eine Agfa Clack – ich war 12 Jahre alt und sofort fasziniert. Schon damals hatte ich das Gefühl: Mit der Kamera kann ich Erinnerungen festhalten, Momente bewahren, die sonst vielleicht verloren gingen. Diese Liebe zum „Augenblick einfrieren“ hat mich nie ganz losgelassen.
Viele Jahre lag die Kamera aber eher beiseite – andere Dinge waren wichtiger. Erst durch meinen Mann, der selbst mit großer Leidenschaft fotografiert, habe ich den Weg zurück zur Fotografie gefunden. Heute ergänze ich seine Bilder oft mit meinen eigenen, vor allem für unsere gemeinsamen Diashows. Es ist schön, Erinnerungen nicht nur zu erleben, sondern sie gemeinsam zu gestalten.
In den letzten Jahren ist auch das Filmen dazugekommen – eine ganz neue Art, Stimmungen einzufangen. Bewegungen, Geräusche, Lichtwechsel: All das macht die Erinnerungen noch greifbarer.
Was ich fotografiere? Vor allem Landschaften. Weite Horizonte, besondere Lichtmomente, Natur in all ihren Formen. Aber ich mag auch die kleinen Dinge – Strukturen, Farben, Details, die andere vielleicht übersehen. Für mich steckt oft gerade darin das Besondere.
Fotografie ist für mich nicht Technik oder Perfektion – sondern Gefühl. Und der Wunsch, das Schöne im Alltäglichen sichtbar zu machen.
Die Fotografie ist für mich wichtig, weil ich damit Erinnerungen festhalten kann, aber auch,
weil ich auf der Suche nach einem Motiv die Umgebung mit anderen Augen betrachte.
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