Zum Themenabend gab es einen Vortrag von Heinrich Lorey und ein paar Bildbeispiele. Im Gegensatz zur gegenständlichen Fotografie wird in der abstrakten Fotografie mit Unschärfe, Licht- und Schattenwirkung, Formen, Texturen und Wiederholungen oder auch ungewöhnlichen Perspektiven gearbeitet. Letztlich bleibt es oft dem Betrachter überlassen, was er in den Bildern sieht. Es erschließt sich nicht unmittelbar, was in dem Bild dargestellt wird. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung entstehen häufig abstrakte Kunstwerke durch Computer-erzeugte Bilder. Man spricht in dem Fall auch von „Generativer Fotografie“. Eine allgemeine Anleitung zum erstellen abstrakter Fotografien gibt es nicht. Heinrich arbeitet gerne im „Life View“ Modus seiner Kamera und mit lichtstarken Festbrennweiten, die mit Zwischenring an die Kamera angebunden werden, also im Makrobereich. Durch diese Technik wir der Schärfebereich der Abbildung auf ein Minimum reduziert. Nur durch den direkten Blick durch das Objektiv per „Life View“ lassen sich die Motive richtig beurteilen. Es entstehen dabei völlig überraschende und verblüffende Fotos, die auch kaum der Nachbearbeitung bedürfen.