
Und weil es auch für mich das Zeichnen nicht zu sein scheint, greife ich eben zur Kamera. Sie ist mein Pinsel, mein Stift, mein mieser kleiner Trick, das Leben auf meine Weise kurz anzuhalten. Nicht mit großen Gesten, sondern mit Momenten: ein Blick, ein Schatten, ein Zufall. Jedes Bild ist eine Skizze aus Licht, manchmal scharf, manchmal verwackelt, aber immer ehrlich.
Fotografie ist für mich weniger Technik als Haltung. Sie ist die Einladung, manchmal etwas genauer hinzusehen – und dabei zu entdecken, dass das wirklich Faszinierende oft in den unscheinbaren Details steckt. Vielleicht ist es kein Meisterwerk im klassischen Sinn, doch es ist ein Weg, Geschichten zu erzählen: still, eher subtil, mit einer leisen Zuneigung für das Alltägliche. So etwas wie ein Gefühl. Am Ende braucht ein Hobby keine Perfektion. Es genügt, wenn es Freude macht.
„If I were a better artist, I’d be a painter, and if I were a better writer, I’d write books… but I’m not, so I draw cartoons!“
( Charles M. Schulz)
